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... der Dornbirner Fasnat-Zunft und der Unterzünft!

Ab sofort regieren die Närrinnen und Narren die Stadt jetzt bis Faschingsdienstag!

Schlüsselübergabe

Die Dornbirner Fasnat-Zunft hat am Dienstag, 2. Februar 2016 die Stadtratssitzung gestürmt und mit sofortiger Wirkung gesprengt und den gesamten Stadtrat mit Bürgermeisterin Andrea Kaufmann aus dem Rathaus entführt.

Nach einer kurzen Stärkung folgte der gesamte Stadtrad unter musikalischer Unterstützung durch den Fanfarenzug Dornbirn dem 11er-Rat auf den Marktplatz, wo bereits 100e Zuschauer auf die offizielle Schlüsselübergabe, warteten. In einem Prolog zur Lage der Stadt, zeigte Schnorrawagglar Hugo Nussbaumer, dem Stadtrat die Missstände in der Stadt Dornbirn auf und forderte die Herausgabe des Schlüssels zur Stadt, um in den nächsten Tage, bis zum Aschermittwoch, die Regierung zu übernehmen.

Am Martktplatz übergab nach kurzem Zögern Bürgermeisterin Andrea Kaufmann den Schlüssel.

Stadtrat und Bürgermeisterin sind beurlaubt!

Damit der Stadtrat sich selbst ein Bild von diesen Missständen machen konnte, wurden sie nicht gleich in den "Ruhestand" geschickt, sondern mussten sich bei einigen Stationen davon überzeugen lassen, dass die Narren recht haben. Vom Marktplatz aus führte der Weg übers Cafe 21, der Sparkasse Dornbirn, Schwanenbäckerei, Bäckerei Luger bis hin zum Kulturhaus, das ab sofort nur noch "Narrenhaus" heißt.

Stadtrundgang mit dem Stadtrat und Bürgermeisterin Andrea Kaufmann

Begleitet haben diesen Weg die Schalmeien Kehlegg und der Fanfarenzug Dornbirn.

Wir sagen allen herzlich Dankeschön, die uns auf diesem Stadtrundgang mit Speis und Trank versorgt haben.

Wer sich selbst ein Bild von dieser Stadtratentführung und Machtübernahme machen möchte, findet einige interessante Bilder, in unserer Fotogallerie.

Wir sagen DANKE für 6 unvergessliche Narrenabende in Dornbirn.

Es war uns ein Vergnügen, dass wir tausende von Besucher mit unserem neuen Programm unterhalten durften.

Keineswegs ungewollt ist die Tatsache, dass wir unsere Gäste mit gezielten Lachattacken überrascht haben und mit Kiefer-Muskelkater nach Hause schicken mussten. Ein Versprechen können wir Ihnen jedoch schon heute geben - 2017 werden Sie nicht weniger verschont wink Wir gönnen Ihnen eine kleine Pause bis zum nächsten Jahr, wenn es wieder heißt: Herzlich Willkommen zum Narrenabend im Dornbirner "Narrenhaus".

Unsere Künstler freuen sich auf ein Wiedersehen!

Fanfarenzug Dornbirn
Do Schnorrowagglar (Hugo Nussbaumer)
Kinder- und Teenietanzgruppe Mühlebach
Putzfrau (Susanna Kvas)
Kinder- und Teeniegarde Kehlegg
An alta Lättere (Ernst Klocker)
Garde Höchst
Stadtbusfahrer (Lisa Purin, Tamer Cirit, Lothar Schmidt)
Der kleine Zirkus
D' Sportkanona (Birgit Purin und Brigitte Schmidt)
Zwio Sandler (Peter Öhe und Wolfgang Sohm)
D'Wacht (Werner Winsauer)
Garde Kehlegg
Wellness alpin (Sarah und Gerhard Gonner)
Schalmeienzug Kehlegg
D'Süosslar auf Werbefahrt
Anna Ida Bentele
An Dachsachado von Egon Kaufmann
Quatschek Vorarlberg (Tamer Cirit, Matthias Neustädter, Peter Öhe und Wolfgang Sohm)
.. und alle die unbemerkt im Hintergrund viel geleistet haben!

Einen optischen Rückblick finden Sie in unserer Bildergalerie ...

Premierenabend am 8. Jänner 2016

Premiere Narrenabend 08.01.2016

"Der erste Narrenabend in Dornbirn ist mit einem wirklich tollen Programm zu Ende gegangen! Gratulation an alle Akteure und ein Riesen-Dankeschön an die Dornbirner Fasnatzunft! Sehr zu empfehlen - es folgen noch fünf Narrenabende"

(Zitat stammt von Frau Bürgermeister Dipl.VW. Andrea Kaufmann)

Machen Sie es dem Premierenpublikum nach und besuchen Sie die noch kommenden Narrenabende!

In der VN-Ausgabe vom 9. Jänner 2015 gab es ein Feedback von Redakteuer Josef Hagen zum Premiereabend des Narrenabend der Dornbirner Fasnat-Zunft, den wir unseren Freunden nicht vorenthalten möchten. Unser Dank gilt der Berichterstattung durch die VN und Readakteur Josef Hagen:

Vier Stunden närrische Unterhaltung im Kulturhaus mit bissigen Kommentaren und viel Show.

Seit fast vier Jahrzehnten gehören die Narrenabende der Dornbirner Fasnatzunft zu den Höhepunkten der närrischen Zeit. Auch dieses Jahr schaffte es die Künstlertruppe der Zunft, eine vierstündige Show auf die Beine zu stellen, ohne dass eine Minute Langeweile aufkam.

Traditionell treffen sich auf dem ersten der sechs Narrenabende die Größen der Dornbirner Stadtpolitik zum Stelldichein. Nicht um zu politisieren, sondern um sich anzuhören, wie die Narren ihre Arbeit beurteilen. Bürgermeisterin Andrea Kaufmann und die anwesenden Stadträte kamen diesmal recht gut davon, obwohl ihnen und anderen Politikern vom Quartett Tamer Cirit, Matthias Neustädter, Peter Öhe und Wolfgang Sohm Aussagen untergejubelt wurden, die sie lieber nicht gehört hätten.

Höhepunkte des vierstündigen Programms gab es viele. Für Lachsalven sorgten unter anderem Lisa Purin, Tamer Cirit und Lothar Schmidt, die auf ihrer „Stadtbüsfahrt“ quer durch Dornbirn allerlei Interessantes entdeckten: Bei einem Halt im Hatlerdorf vor dem Gasthaus Rose lästerten sie über die Diskussion um die zukünftige Verbauung des Grundstücks, zeigten aber auch Erbarmen mit einem prominenten kritischen Beobachter der Szene, frei nach Goethe: „Sah ein Gaul ein Röslein stehn.“ Aufgefallen ist ihnen an der größten Baustelle der Stadt, „dass d’Sägarbruck breiter wird als lang“. Sie haben richtig gemessen.

Die Theatergruppe „d’Süoßlar“ nahm eine Werbefahrt unter die Lupe und tat dem Publikum kund, wie ein wortgewaltiger Verkäufer es schafft, der Kundschaft allerlei Plunder aufzuschwätzen. Auch die anderen Solisten, angefangen von Susanna Kvas als „Putzfrou“, über Ernst Klocker als „alta Lätterer“, die „Sandler“ Peter Öhe und Wolfgang Sohm, die „Sportkanona“ Birgit Purin und Brigitte Schmidt, Narren-Urgestein Werner Winsauer als Feuerwehrler, Sarah und Gerhard Gonner bis zu Egon Kaufmann, der Thurners Hannes Klassiker „An Dachschado“ zum Besten gab, ließen keine Zweifel aufkommen, dass die Künstlertruppe nach wie vor gut besetzt ist.

Eine tolle Schau zeigte der „ganz kleine Zirkus“ mit atemberaubenden akrobatischen Einlagen. Die Gardemädchen aus Höchst begeisterten das volle Haus ebenso wie die Kindergarden aus Mühlebach und Kehlegg, allesamt seit Jahren Stammgäste auf der Narrenbühne. Für den richtigen Ton sorgte „d’Hatler Musig“, Anna Ida Bentele, die schon fast professionell tutenden Kehlegger Schalmeien und natürlich der Fanfarenzug Dornbirn.

Erstmals führte Hugo Nussbaumer als „Schnorrowagglar“ allein durchs Programm. Der Nachfolger von Stiefelema Dr. Helmut Lecher, der von 1974 bis 2015 die Narrenbühne regierte, weiß als alter Fasnatprofi mit neuer Aufgabe, was das Pub­likum vom Regisseur erwartet, auch wenn ihm sein Vorgänger die Latte hoch gelegt hat.

Eine unterhaltsame „Stadtbüsfahrt“ aus Sicht der Narren.Hugo Nussbaumer übernahm als Mann im Fass erstmals das Zepter.

Text und Bilder: VN, Josef Hagen 2016

Dieses "Remmy Demmy" müsst Ihr unbedingt nächstes Jahr wiederholen!

unbekannter Besucher

Bei sommerlichen Temperaturen wurde von der Dornbirner Fasnat-Zunft vor hunderten Besuchern die 5. Jahreszeit feierlich eröffnet.

Remmy Demmy im Narrenhaus

Im Beisein von Frau Bürgermeisterin Andrea Kaufmann, Vizebürgermeister Martin Ruepp, Stadtrat Guntram Mäser, VVF Landeszeremonienmeister Gernot Reumüller eröffnete im Beisein der Obmänner Reinhard Fussenegger, "Schorrawaglar" Hugo Nussbaumer Titus Wohlgenannt als Sprecherobmann die 5. Jahreszeit in Dornbirn.

"Schnorrawaglar" Hugo Nussbaumer bewies bei seinem Prolog zur kommenden Fasnatsaison seine spitze Zunge und zeigte schon am 11.11. auf, was bei den Narrenabenden zu erwarten ist!

Ein folgenschwerer Versprecher

Titus Wohlgenannt taufte kurzerhand das Dornbirner Kulturhaus, wo die Narrenabende stattfinden, zum "Narrenhaus" um. Eine folgenschwere Machtübernahme des Kulturhauses durch die Dornbirner Fasnat-Zunft stellte sich sofort ein!

Remmy Demmy im "Narrenhaus"

Ab 14 Uhr wurde im "Narrenhaus" (Kulturhaus) weiter gefeiert. Beim erstmaligen Remmy Demmy, wurde das "Narren-Kultur-Haus" von Närrinnen und Narren, aber auch von der Bevölkerung gestürmt. Bei freiem Eintritt genossen die Besucher ein 4-stündiges Programm mit Auftritten vom Fanfarenzug Dornbirn, Lumpamusik Götzis, Hard'r Schlösslefeagar, Luteracher Hosakrachar, Wassaplätscher Bregenz, Schalmeien Kehlegg, Schlameien Höchst und den Mondheuler aus Dornbirn.

Auszüge aus den Narrenabenden

Mit Ernst Klocker als "Johrgäng'r", Hugo Nussbaumer als "Senn vom langa Sack" und Egon Kaufmann als "Peterle" gab es drei unterhaltsame Programmauftritte aus den vergangen Narrenabenden.

Durch das 4-stündige Programm führte das Moderatoren-Duo Hugo Nussbaumer und Gernot Reumüller in Form einer unterhaltsamen "närrischen" Doppelconference.

Eine gelungene Überraschung

An Tagen wo sich Närrinnen und Narren treffen nimmt man die Möglichkeit war, verdiente Narren auszuzeichnen. So wurde Titus Wohlgenannt vom VVF (Verband Vorarlberger Fasnatzünfte- und gilden) mit der Verleihung des Verdienstordens II. Klasse in Silber überrascht. VVF-Bezirkselferrat Günter Plessnitzer untermauerte mit seiner Laudatio die Verdienste des Geehrten.

Wiederholung 2016

Die eindeutige Meinung der Besucher war, dass es ein unterhaltsamer Nachmittag war und unbedingt 2016 wiederholt werden muss! Wir kommen dieser Aufforderung selbstverständlich gerne nach!

Bilder

Und hier geht's zu den Bildern vom 11.11.2015

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